Bodenlos

Durch versiegelte Flächen ohne Zugang zum Erdreich wird immer knapper werdendes Regenwasser abgeleitet, anstatt es im Boden zu speichern. Sie belegen den Platz für Vegetation, die eigentlich gebraucht wird, um um Städte zu kühlen, Tieren Lebensraum zu bieten und CO2 zu binden.

Elf kleine Installationen im öffentlichen Raum werben abseits von Streiks, Blockaden und Demonstrationen mit witzigen Protesten um Sympathien für die dringliche Entsiegelung, zumal gesetzliche Einschränkungen weiterer Versiegelungen bei vielen Grundstücksbesitzern umstritten sind. Sie gelten als unbequem, teuer, Bevormundung und Verzicht.

Die für das Projekt genutzten – bevorzugt recycelten – Materialien sind mit Ton, Papier, Holz und Pflanzenteilen so gewählt, dass sie von Witterung und Natur restlos zu Boden zersetzt werden können.

Fotografien dokumentieren die einzelnen Arbeiten, sowie gelegentlich auch ihren Aufbau oder Zerfall. Jeweils zusammengefasst zu Collagen wirken diese über die oft kurze Lebensdauer der Werke hinaus.

Datei hier herunterladen, im Querformat beidseitig auf A4 ausdrucken, in 2 Flyer schneiden und überall verteilen, wo zuviel versiegelte Fläche das Klima aufheizt.